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07.03.2016 / 18:32 - Rubrik: Rodenkirchen

Schadstoffmessungen zeigen positiven Trend




Seit bei Bauarbeiten im Jahr 2005 unter einer versiegelten Fläche unterhalb einer Produktionsanlage in Wesseling eine Bodenverunreinigung festgestellt worden war, kontrolliert die Rheinland Raffinerie den Bereich rund um diesen Altschaden mit zurzeit 15 Messstellen. Nachdem die Messwerte mehr als zehn Jahre lang insgesamt zurückgegangen waren, hatten sich einige Werte zuletzt verändert. Darüber hatte die Rheinland Raffinerie vorsorglich die zuständigen Behörden informiert. Im Laufe des Februars gingen die gemessenen Schadstoffkonzentrationen stellenweise wieder deutlich zurück.

Shell führt zurzeit gemeinsam mit den zuständigen Behörden sowie externen Fachleuten eine Untersuchung durch, um der Ursache für die veränderten Messwerte auf den Grund zu gehen. Ein aktueller Bericht für Februar zeigt dabei stellenweise einen deutlichen Rückgang der Schadstoffkonzentrationen. An fünf Messstellen waren im Februar keine Verunreinigungen mehr nachweisbar; an anderen ging die Konzentration um mehr als 50 Prozent zurück.

„Insgesamt hat sich das Schadensmuster gegenüber den Vormonaten positiv verändert“, fasst Christoph Hoppe, Leiter der Umweltabteilung der Rheinland Raffinerie, zusammen. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass das außergewöhnliche und sehr lang anhaltende Niedrigwasser des Rheins im vergangenen Herbst die Lage der Verunreinigungen beeinflusst hatte. Hinweise auf neue Schäden oder Undichtigkeiten gibt es bisher nicht. Ein abschließendes Ergebnis der laufenden Untersuchung erwartet die Rheinland Raffinerie aber erst in einigen Wochen. Eine Bewegung des Schadens auf Gebiete außerhalb des Werkgeländes und somit eine eventuelle Gefährdung für die Trinkwasserversorgung schließen alle beteiligten Fachleute nach wie vor aus.

Die Rheinland Raffinerie führt täglich mehrere Hundert Emissions-Messungen an Wasser, in der Luft und im Boden durch. „Weniger als eine Messung pro Woche ist auffällig. Dem gehen wir dann jedes Mal gewissenhaft nach“, erklärt Christoph Hoppe, dessen Team in jedem einzelnen Fall gemeinsam mit den zuständigen Behörden über das richtige Vorgehen entscheidet. „Wir haben die zuständigen Behörden unverzüglich über die Auffälligkeiten in Wesseling informiert und gemeinsame Maßnahmen vereinbart. Dies zeigt, dass unsere Kontrollen funktionieren“, betont Christoph Hoppe.



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