24.02.2016 / 15:56 - Rubrik: Kultur

Geraubte Kinder in der NS-Zeit. Ein Gedenken in Liedern und Texten




„Ich konnte mich nicht wiederfinden“

Die erste Veranstaltung im Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung „Geraubte Kinder – vergessene Opfer“ im NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, ist eine Hommage der Sängerin Anna Haentjens und des Pianisten Sven Selle an die vergessenen Opfer. Ihren Auftritt am kommenden Freitag, 26. Februar 2016, um 19 Uhr haben die beiden Künstler unter den Titel „Ich konnte mich nicht wiederfinden“ gestellt.


In Liedern nach zeitgenössischen Texten, unter anderem von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko, Erich Kästner und James Krüss, in Vertonungen wie zum Beispiel von Hanns Eisler, gedenkt das Duo jener Kinder, die die Nationalsozialisten zu Tausenden aus den von deutschen Truppen besetzten Gebieten geraubt haben. Die Mädchen und Jungen galten als „rassisch wertvoll“ und wurden für eine so genannte „Eindeutschung“ umerzogen. Anschließend kamen sie in Pflegefamilien oder wurden zur Adoption freigegeben.


Anna Haentjens und Sven Selle tragen auch Lieder aus der im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Kinderoper „Brundibár“ von Adolf Hoffmeister und Hans Krása vor.



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