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13.01.2016 / 17:32 - Rubrik: Köln

Verkehrssicherheitsaktion ´Toter Winkel´




Stadt Köln, ADAC, Polizei Köln und der gemeinnützige Transportbotschafter e.V. bieten Aufklärungskampagne für Grundschulkinder an

Oftmals sind sich Radfahrer, Fußgänger oder Inliner der Gefahr nicht bewusst, die ihnen droht, wenn neben ihnen fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese „schwachen Verkehrsteilnehmer“ im „Toten Winkel“ nicht wahrnehmen. Im Kölner Stadtgebiet ereignen sich immer wieder tragische Unfälle im Zusammenhang mit diesem optischen Phänomen, regelmäßig erinnern Kreuze und Blumen an verunglückte Fußgänger und Radfahrer.

Um insbesondere die Schulkinder ausdrücklich auf diese drohende Gefahr aufmerksam zu machen, bieten der Arbeitskreis „Sicherheit im Straßenverkehr“, der ADAC Nordrhein und die Transportbotschafter e.V. eine Verkehrssicherheitsaktion an, die speziell für die Grundschulen entwickelt wurde. Den Kindern werden die Gefahren im toten Winkel anschaulich präsentiert, ebenso werden Vermeidungsstrategien vermittelt.

Alle Kölner Grundschulen sind wieder eingeladen, mit ihren vierten Klassen an einer Aktion teilzunehmen, die den Schülerinnen und Schülern das Problem des „Toten Winkels“ im Straßenverkehr nahebringt. Die Kinder werden kostenlos durch speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien und eine praktische Vorführung an einem Lastwagen über die Gefahren zu unterrichten.

Die Verkehrssicherungskampagne kann jede Grundschule, die über einen geeigneten Schulhof für die Aufstellung des Lastwagens verfügt, bestellen. Sie wird nur für das vierte Schuljahr angeboten, da jüngere Schulkinder in der Regel nicht alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren sollen. In diesem Jahr können ab sofort Termine für den Zeitraum vom 10. März bis 24. Juni vereinbart werden. Dafür stehen zwei Ansprechpartnerinnen bereit: Alessa Urfey, ADAC Nordrhein, Telefon: 0221/4727 616, und Sabine Bongenberg, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, Telefon: 0221/221 278 16.

Die Verkehrssicherheitsaktion soll Schulkindern die Gefahren im toten Winkel aufzeigen und Vermeidungsstrategien vermitteln. Dafür erarbeiten die Mädchen und Jungen zunächst in der Klasse mit zwei Vertretern der Organisatoren das Phänomen des „Toten Winkels“. Dabei weisen diese vor allem darauf hin, wie man als Radfahrer und „schwacher“ Verkehrsteilnehmer Gefährdungen vermeiden kann. Danach folgt der praktische Teil der Aktion auf dem Schulhof: An einem aufgestellten Lastwagen demonstriert eine Folie die Ausmaße des „Toten Winkels“ und weiterer Bereiche, die der Lastwagenfahrer nicht einsehen kann. Dafür setzen sich die Schulkinder nacheinander auf den Fahrersitz, um sich selbst von den Einschränkungen des Sichtbereichs überzeugen zu können.

Zur Vertiefung bekommen die Schülerinnen und Schüler einen eigens zu dieser Thematik erstellten Flyer, der das Gelernte noch einmal deutlich zusammenfasst und auch als Grundlage für vertiefende Unterrichtsstunden dienen kann. Mit einem Schülerarbeitsblatt kann das Gelernte zusätzlich nachbereitet werden.







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