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04.01.2016 / 17:16 - Rubrik: Kultur

Bruno Müller Martin Sasse Quartett

Bruno Mller Martin Sasse Quartett


Am 22. Januar 2015 findet die nächste Veranstaltung von "Blue:notes - Live Jazz im Kölner Süden" statt. Zu Gast ist das Bruno Müller Martin Sasse Quartett. Beginn ist um 20 Uhr im bistro verde (Maternusstr. 6, 50996 Köln-Rodenkirchen, Tel.: 93550417). Der Eintritt kostet 12 Euro.

Sasse und Müller verbindet eine langjährige Freundschaft. Seit über 20Jahren haben sie in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammengearbeitet. Über das Studium an der Musikhochschule Köln lernten sie sich kennen und merkten sofort, dass man auf der gleichen musikalischen Wellenlänge swingt. Bei kommerziellen Studiojobs, Galaveranstaltungen (Willy Ketzer Band), BigBand-Konzerten (Big Band Convention, King of Swing Orchestra) und Jam-Sessions liefen Sie sich immer wieder über den Weg und intensivierten dann Ihre Zusammenarbeit auch durch das Umsetzen von eigenen Projekten. Die Cool Jazz-Formation "Out of the Blue", das Funk- und Souljazz Quartett "Federation of the Groove" um nur einige zu nennen.

Das aktuelle Quartett mit Ingo Senst und Niklas Walter verbindet ihre gemeinsame Liebe zu traditionellem, swingendem Be-Bop, aber immer groovebetont und mit ausgeprägtem Bluesfeeling. Es werden Eigenkompositionen und Standards zum Besten gegeben.

In der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco, Lee Ritenour, Robben Ford, etc. ist Bruno Müller einer der meistbeschäftigsten Gitarristen in Deutschland. Sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz, aber vor allem sein Groove sind Hauptmerkmale seiner musikalischen Persönlichkeit. 1969 wurde er in Köln geboren und begann 1983 in der Schulband mit dem Gitarrespielen. Unterricht bei Norbert Scholly und Gitarrenseminare bei Peter O`Mara und Scott Henderson waren wichtige Eckpunkte seiner gitarristischen Ausbildung. Ebenso das Studium der Jazz-Gitarre bei Professor Frank Haunschild an der Musikhochschule Köln,welches Bruno Müller im Jahre 2000 mit Auszeichnung abschloss.
Aber schon während der Studienzeit war er in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitete dort Künstler wie Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Weather Girls, aber auch Schlagergrößen wie Howard Carpendale, Jürgen Drews, Heino und viele andere mehr. Im Jahre 2001 war Bruno Müller Gitarrist der Pepe Lienhard Band und tourte mit Udo Jürgens durch die Lande. Eine wichtige Station seiner Karriere ist auch die Zusammenarbeit mit Stefan Raab. Schon Mitte der 90er Jahre spielte Bruno Müller Werbejingles in Raabs kleinem Dachstudio ein, wirkte auch später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und war Gitarrist bei TV-Total. Die tägliche Routine eines TV-Studios war ihm dann allerdings nach einem knappen Jahr genug und er konzentrierte sich anschließend mehr auf seine Aktivitäten in der deutschen Jazzszene.
Mit dem Bassisten Christian von Kaphengst gründete er die Band “Café du Sport“ mit der er den renommierten Hennessy-Jazzpreis gewann und zwei Alben veröffentlichte. Auf Tourneen für das Goethe-Institut bereiste die Band in den letzten Jahren Westafrika, die Türkei und Indien.
Im Zeitraum von 2002-04 war Bruno Müller auch als Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz tätig. Seit 2009 führt er seine pädagogische Tätigkeit mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter. Mezzoforte, Till Brönner, Chaka Khan, Wolfgang Haffner, Thomas Quasthoff, Joe Sample, Jeff Cascaro, Max Mutzke, Blank and Jones, Marshall&Alexander sind nur einige bekannte Namen mit denen er in den letzten Jahren intensiv zusammenarbeitete.

Martin Sasse ist seit über 25 Jahren einer der gefragtesten Jazzpianisten Deutschlands. Seine CD-Veröffentlichungen bekommen seit Jahren weltweit beste Kritiken und sind in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists regelmäßig ganz oben vertreten.
Neben zahlreichen Clubtourneen, Festivalauftritten, TV- und Rundfunkproduktionen gab er 2008 ein Konzert im Rahmen des größten Klavierfestivals der Welt, dem „Klavierfestival Ruhr“ in der Jahrhunderthalle Bochum und tourte in demselben Jahr mit dem Al Foster Quartett durch Europa.
Für seine letzte CD-Produktion „Good Times“ (Nagel-Heyer Records) mit Charlie Mariano, erhielt Martin Sasse den „Preis der deutschen Schallplattenkritik 4/2010“. Im selben Jahr war er auf dem Lucerne-Festival „Piano Off-Stage“, dem renommiertesten Solopiano-Festival Europas, zu hören. 2011 trat Sasse wiederholt im Trio auf dem „Klavierfestival Ruhr“ auf, anschließend tourte er mit Weltstar Sting und den Bochumer Symphonikern durch Deutschland und der Schweiz (u.a. auf dem Montreux Jazz Festival). Mit seinem Orgelprojekt „Into the blue“ wurde Sasse im Sommer 2011 auf den Hildener Jazztagen vom WDR mitgeschnitten, im Herbst war er neben Mario Gonzi und John- Louis Rassinfosse mit dem Dusko Gojkovich Quartett auf Europa-Tour. 2012 konzertierte Martin Sasse u.a. mit Philip Catherine, John Ruocco, Gerd Dudek, Ali Haurand, Brian Hughes Band feat. Tom Brechtlein, Dennis Mackrel und Saxofonlegende Steve Grossman.
2013 war Martin Sasse u.a. mit Scott Hamilton (Mai & Okt/Nov.), Philip Catherine (u.a. im Duo), WDR-Rundfunkorchester meets Dubstep, Kristin Korb, Tony Lakatos, Paul Heller - Roman Schwaller Quintett, Rick Margitza, Steve Grossman (u.a. auf dem Jazzfestival in Novi Sad und Wien) zu hören. Im November spielte er als Pianist des „Philip Catherine - Quartetts“ in Frankreich. Anschl. erschienen ist seine Duo-CD mit Paul Heller „Blue Nights Vol.1“.
Im Rahmen einer grossen Konzert-Tournee durch Europa nahm Martin Sasse seine neue CD „Take the „D“-Train“ für Nagel-Heyer Records auf, mit seinem Trio und dem Ausnahmesaxophonisten Steve Grossman. Im Februar 2014 spielten sie (+ Silvia Droste) zusammen auf dem Jazzfestival in Dubai. 2 weitere CD-Produktionen folgten: „Spring“: Cremer / Gjakonovski / Sasse & Peter Weniger (aufgenommen im April 2014) und die zweite Einspielung mit dem Dennis Frehse Trio. Die Recording-Session des in Japan lebenden Drummers fand im Juni im Annex Sound Studio in Tokio statt (am Bass Kengo Nakamura, der jahrelang im Septett von Wynton Marsalis spielte). „Rolling“, erschienen Anfang 2015!
Im Juni spielte Sasse u.a. mit der WDR-Rhythmusgruppe (John Goldsby und Hans Dekker) feat. Bob Mintzer in Köln, mit Henning Gailing und Dennis Mackrel in Koblenz und mit seinem Trio (Henning Gailing / Joost van Schaik) auf der Jazzrally in Düsseldorf. Im Herbst 2014 war Martin Sasse mit dem Peter Protschka Quintett feat. Rick Margitza (u.a. BR-Mitschnitt und Konzerten in Berlin, Basel, Nürnberg, Köln, Frankfurt), und mit seinem Trio + Scott Hamilton zu hören. Der Livemitschnitt aus Basel erscheint bald.
Im November dann mit dem Jazzpool NRW feat. Vesna Pisarovic in Wien, und dem Frankfurt Jazztrio feat. Peter Weniger und Peter Fessler in Süddeutschland. Anschl. mit Dusko Gojkovich am Tegernsee und Anfang 2015 in Köln und Bonn. 2015 große CD-Präsentationstour mit meinem Trio & Steve Grossman durch Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien Von 1992- 96 unterrichtete er an der „Offenen Jazzhausschule Köln“, von 1998 -2008 hatte er einen Lehrauftrag an der Johannes Gutenberg Universität Mainz für Jazzklavier und Ensemble. Seit Herbst 2008 ist er Dozent für Jazzpiano am Institut für Medien und Musik der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, 2013 bekam er zusätzlich einen Lehrauftrag an der Uni Regensburg. Zur Zeit dreht der renommierte Dokumentarfilmer Christoph Felder einen Film über die „magischen Momente im Jazz“, mit Martin Sasse als Protagonist.

Ingo Senst, geboren am 26.12.1964 in Braunschweig, studierte von 1987-92 am Hilversum Conservatorium in den Niederlanden. Seit 1995 lebt er als freischaffender Bassist in Dortmund. Seine Fähigkeiten als spürbar swingender Begleiter und seine überschäumende Spielfreude machen ihn zu einem der gefragtesten Sidemen der deutschen Jazzszene. Bemerkenswert ist seine stilistische Bandbreite: So ist er ebenso Mitglied im Glenn Miller Orchestra wie auch mit Sasha auf dessen Hitsingle „Lucky Day“ verewigt.
Daneben ist Ingo Senst u.a. auch festes Mitglied in der „International Skoda All Star Band“ sowie im „Ariane Jacobi Quintett“. Er hat diverse Tonträger und Rundfunkproduktionen eingespielt, bereiste im Laufe seiner Karriere zahlreiche Länder und spielte dabei mit Musikern wie Tom Gäbel, Benny Bailey, Jeff Cascaro, Onita Boone, Dusko Goykovich, Stephan Bauer, Norma Winstone, Paul Heller, Ack van Rooyen, Tony Lakatos, Thomas Alkier, Ramesh Shotham, Andy Haderer, Philippe Catherine, Silvia Droste oder dem Modern String Quartet.

Der Schlagzeuger Niklas Walter wurde am 4.9.1990 in Hamm (Westf.) geboren. Er fing mit dem 8. Lebensjahr mit dem Schlagzeugspiel an und spielte schon wenige Jahre darauf erfolgreich in den Jazz-Bands seiner Schule. Er begleitete die darauffolgenden Jahre viele Musikalischen Projekte und machte sich schnell einen Namen in der Szene. Mit 16 begann er an der Dortmunder „Glenn-Buschmann-Jazzakademie“ bei dem Kölner Schlagzeuger Roland Höppner Unterricht zu nehmen und machte dort Bekanntschaft mit vielen bekannten Musikern der deutschen Jazz-Szene. Im Jahre 2008 gewann er mit seiner Band beim landesweiten Wettbewerb „Jugend Jazzt“ den 1. Preis und den DEW-Förderpreis.
Kurz darauf wurde er Mitglied im „Landes Jugend Jazz Orchester NRW“ und begann im „East West European Jazz Orchester“ zu spielen. Er begleitet regelmäßig verschiedene Projekte wie z.B. die „Big Band Convention“, das „Grand Central Jazz Orchestra“ , und spielte bereits Konzerte u.a. in Russland, England, den Arabischen Emiraten, Serbien, Tschechien, Litauen, Türkei und dem Senegal.
Niklas spielte u.a. schon mit Paul Heller, BuJazzo (BundesJazzOrchester), Ack van Rooyen, Peter Weniger, Gerard Presencer, Martin Sasse, Jeff Cascaro, Peter Beets, Milan Svoboda, Andrew Krasilnikov, Vadim Neselovsky, Dave Liebman, Dennis Rowland (letzter originale Sänger der Count Basie Big Band)
, Jerry Bergonzi, Phil Grenadier und JD Walter. Seit Oktober 2010 studiert Niklas an der „Folkwang Universität der Künste“ in Essen Jazz- Schlagzeug bei Thomas Alkier und Sperie Karas.
2012 gewann er mit dem „Soulfood Organ-Quartet“ den „Folkwang Jazz-Preis“.

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