30.03.2015 / 17:35 - Rubrik: Rodenkirchen

1. Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen




Der Einladung per Brief, Internet und Presseankündigung waren rund 30 Personen in die Gaststätte Hinger d`r Heck gefolgt, es gab eine spontane Beitrittserklärung und eine Zusage einer jungen Frau bei der Pflanzaktion mitzumachen.



Die Themen, die von den Besuchern nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Dieter Maretzky, von den Besuchern vorgetragen wurden, waren insbesondere Verkehrsfragen, so ganz auffallend die Situation in der Frankstraße (8 Anlieger waren da), unzureichende Parkmöglichkeiten am Friedhof Frankstr., die fehlende Neubepflanzung an der Mauer des Friedhofs Frankstraße. Sehr vermisst werden regelmäßige Kontrollen durch Politessen in der Frankstraße, Konrad-Adenauer Str. sowie in der Brückenstraße.



Die anwesenden Anlieger der Frankstraße, die aus ihrer Sicht eine reine Anliegerstraße ist und als kurzer Schleichweg zur Autobahn genutzt wird, wünschen die von der Bürgervereinigung vorgeschlagene Einführung einer Einbahnstraße zwischen Brücken- und Konrad-Adenauer-Straße in Richtung der Brückenstraße, auch wenn das für sie selbst umständlicher werden wird. Das von Herrn Maretzky befürchtete Szenario nach Inbetriebnahme der Linie 17 beinhaltet wesentlich größere Staus am Heinrich-Lübke-Ufer, dem viele Autofahrer über die Frankstraße entgehen wollen. Dieses Szenario sei heute schon viel zu massiv und eine Bürgerin forderte: "Weg mit dem Autobahnzubringer!"



Die Parksituation in der Frankstraße ist teilweise wegen fehlender Markierungen (in Höhe der Überführung) unübersichtlich, das Verhalten vieler Parkender wird als rücksichtslos empfunden. Die Anlieger wünschen Anliegerparkrechte, die sich aber nicht verwirklichen lassen werden. Auch ein Parkraumkonzept, so Herr Maretzky, garantiere keinen freien Parkplatz am gewünschten Ort,
Ein Bürger schilderte die schlechten Verkehrsverhältnisse, um mit dem Fahrrad nach Marienburg zu kommen.


Das Rodenkirchener Rathaus wurde thematisiert und gefragt, warum es keine Sanierung gibt. Herr Maretzky schilderte die aktuelle Diskussion um Ersatzstandort und schnellen Auszug - ohne dass ein klarer Plan für einen Neubau besteht. Herr Dr. Kobbe, Mitglied der Bürgervereinigung und Architekt, will das Thema Rathaus aktiv bearbeiten und erhält entsprechende Unterlagen. Herr von der Stein fragte nach der Haltung der Bürgervereinigung zum Abriss des Rathauses und Herr Maretzky konnte den aktuellen neuen Vorstandsbeschluss über die Forderung der Sanierung des Gebäudes vorstellen.



Beim Friedhof Sürther Str. galt einmal ein Verbot für durchfahrende Radfahrer, insbesondere Schüler fahren laut redend durch. Das verschwundene Schild sollte wieder aufgestellt werden



Ein Anlieger forderte beim Baugebiet Bahnstraße keine Hochhäuser zuzulassen, in Chorweiler wolle man sie abreißen, aber in Rodenkirchen neu bauen. Herr Maretzky versprach die gezielte Information an diesen Bürger über den weiteren Ablauf der Planung.



Die Erreichbarkeit der Ärztehäuser wie am Maternusplatz für Patienten mit massiver Gehbehinderung (Orthopäde), ebenso auch an der Brückenstraße ist zu schwierig, da müsse eine nähere und sichere Ausstiegsmöglichkeit geschaffen werden. Der kleine Kreisverkehr an der Gesamtschule blockiert durch die querenden Schüler in den Stoßzeiten massiv den Autoverkehr und deshalb wurde eine Verkehrszählung gefordert. Eine solche Aktion bereiten verschiedene Bürger gerade vor und Herr Maretzky wird das mit dem Fachamt, dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik, absprechen.



Das Thema Fluglärm empfanden sieben Bürger als massiv für Rodenkirchen, aber da konnte Herr Winfried Seibert als ehemaliges Mitglied einer Fluglärmkommission leider ausführlich berichten, dass nur die nachgewiesene Gesundheitsbeeinträchtigung eine Chance bei Gericht habe, doch alle diese Versuche aus Rodenkirchen waren erfolglos.



Zwei Mitglieder fanden die Idee dieser Veranstaltung, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennen lernen zu können Anlass genug, einfach ohne ein spezielles Thema zu kommen und so wurde vorgeschlagen, einen Stammtisch einzurichten. Herr Maretzky sagte dies zu und er plane vierteljährlich eine solche Veranstaltung. Der neue Termin wird über den Mitgliederbrief, Internet und die Presse wieder mitgeteilt.



Dieter Maretzky



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