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26.01.2015 / 17:10 - Rubrik: Köln

Fortschritte bei der Integration von Menschen mit Behinderung




Stadt Köln präsentiert Erfahrungsbericht von 2013 zur Integrationsvereinbarung

Die Stadtverwaltung legt am heutigen Montag, 26. Januar 2015, dem Ausschuss für Allgemeine Verwaltung, Rechtsfragen, Vergabe und Internationales den jüngsten Erfahrungsbericht zur Integrationsvereinbarung vor. Er greift die Beschäftigungssituation von Menschen mit schwerer Behinderung bei der Stadt Köln im Jahr 2013 auf.

Die Stadt Köln beschäftigte zum Stichtag, 31. Dezember 2013, 1.350 schwerbehinderte Menschen, davon waren 772 Frauen und 578 Männer. Bei insgesamt 18.951 städtischen Bediensteten betrug die Schwerbehindertenquote 7,17 Prozent. Diese steigt seit dem Jahr 2003 stetig an und liegt über der gesetzlich geforderten Pflichtquote von fünf Prozent. Die Stadt hat vieles in die Wege geleitet, um die Arbeitsplätze der Beschäftigten behindertengerecht zu gestalten, zum Beispiel durch höhenverstellbare Schreibtische.

Am 1. Februar 2013 ist außerdem eine weitere Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten in Kraft getreten. Diese ermöglicht die Anpassung der Arbeitsmodelle an die sich ändernde Berufswelt und verfolgt auch besonders die Verbesserung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen.

Darüber hinaus zeigt der Bericht den demographischen Wandel innerhalb der Stadtverwaltung: 2013 lag der Altersdurchschnitt der Gesamtverwaltung bei 45,3 Jahren – Tendenz seit 2004 steigend.

Im Jahr 2013 stellte die Stadt Köln 263 Auszubildende in unterschiedlichen Bereichen ein, davon waren vier schwerbehindert. Bei einem angepassten Testverfahren haben behinderte Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit, an Eignungsprüfungen teilzunehmen: Sehbehinderte zum Beispiel bekommen den gesamten Einstellungstest in Schriftgröße 18 oder können ein Lesegerät benutzen. Insgesamt gibt es über 80 unterschiedliche Arbeitserleichterungen, die die verschiedensten Formen von Behinderungen berücksichtigen.

Sehr zufrieden mit dem Erfahrungsbericht zeigt sich Stadtdirektor Guido Kahlen: „Wir sind hocherfreut, dass durch ein Bündel von Maßnahmen die gesetzliche Pflichtquote zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen weit übertroffen wird.“ Auch der Gesamtschwerbehindertenvertreter Alexander Dhemant begrüßt die Fortschritte bei der Integration von Menschen mit schweren Behinderungen.

Grundlage für den Bericht ist die im Juni 2002 getroffene Integrationsvereinbarung zwischen Stadtverwaltung, Gesamtpersonalrat und Gesamtvertretung schwerbehinderter Menschen. Diese legt fest, dass Beschäftigte mit Behinderungen durch geeignete Maßnahmen, wie etwa die behindertengerechte Ausgestaltung des Arbeitsplatzes, besonders gefördert werden sollen. Das Übereinkommen sieht vor, dem Oberbürgermeister einmal im Jahr in Form eines Erfahrungsberichts von der Umsetzung der Vereinbarung zu berichten. Auch der Ausschuss Soziales und Senioren, der Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen, Vergabe, Internationales und die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik werden den Bericht erhalten.



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