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18.01.2015 / 16:45 - Rubrik: Rodenkirchen

Rodenkirchen erinnert sich: Hochwasser in Rodenkirchen

Rodenkirchen erinnert sich: Hochwasser in Rodenkirchen
Hochwasser 1926. Haus Birk. Alt-Rodenkirchen. (Foto: privat)


Am Mittwoch, 21. Januar 2015 findet die nächste Veranstaltung der Geschichtswerkstatt "Rodenkirchen erinnert sich" statt. Thema dieses mal: Hochwasser in Rodenkirchen. Zu Gast ist Thomas Kalix, Vorstand der Bürgerinitiative „Hochwasser“.


Beginn ist um 19.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen (Schillingsrotter Str. 38, 50996 Köln). Der Eintritt ist frei.




Wieder einmal tagt die Rodenkirchener Geschichtswerkstatt, der viele interessierte Rodenkirchener Bürger angehören, auf Einladung von LITERAMUS e.V. in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen. Man erforscht die Geschichte der ehemaligen Gemeinde und des heutigen Kölner Stadtteils anhand alter Dokumente, Fotos, Überlieferungen und eigener Erinnerungen. Der Kulturwissenschaftler Dr. Cornelius Steckner leitet die Geschichtswerkstatt, sucht selbst in vielen Archiven nach, koordiniert die Ergebnisse und fasst sie immer wieder in Buchbänden zusammen.


Heute Abend geht es um Hochwasser in Rodenkirchen. Früher und heute. Viele Rodenkirchener erinnern sich noch gut an die 1950 er und 1960 er Jahre, als man nur mit einem Bötchen zu dem schon immer beliebten Lokal „Treppchen“ fahren konnte und auch die Hauptstraße zum Teil unter Wasser stand.
Damals, vor dem Bau des Hubtors an der Kirchstraße, war jeder Pegelstand ab 8 m schon eine große Gefahr für die rheinnahen Viertel zwischen Homberg- und Grüngürtelstraße. Aber auch Weiß, Sürth und sogar Hochkirchen und Rondorf waren nicht mehr auf der sicheren Seite.

Das größte Hochwasser, das jemals in Köln gemessen wurde, ist das von 1784 mit 13,55 m Kölner Pegel – allerdings damals mit Eisgang und Tauwetter.
Da hieß es vor allem im Rechtsrheinischen und bis in die der Stadt vorgelagerten Dörfer hinaus: Land unter. Todesopfer und immense Schäden waren die Folge. Später gab es 1926 und 1995 Hochwasser mit einem Pegelstand von 10.69 m. Das dritte „Jahrhunderhochwasser“ Ende Januar 1995 ist jetzt genau zwanzig Jahre her, und der Anlass für diese Veranstaltung.



Zu Gast ist an diesem Abend Thomas Kahlix, Diplom-Biologe und Vorstand der Bürgerinitiative „Hochwasser Altgemeinde Rodenkichen e.V.“

Nach dem Hochwasser an Weihnachten 1993 (10.63 m Kölner Pegel), das in Rodenkirchen große Schäden angerichtet hat, wurde die Hochwasser-Initiative gegründet mit dem Ziel, das Leben am Rhein mit Hochwasser erträglicher zu machen.
Viel wurde erreicht mit dem Hochwasserschutzkonzept von 1996, das mit aufwändig konstruierten Schutzmauern und mobilen Elementen die Risiken nachhaltig verkleinern möchte.

Kleineres Risiko ist möglich, aber Sicherheit nicht. Diskutiert werden deshalb weitere Ideen, wie man in Zeiten des Klimawandels der Stadt und ihren Bürgern bei Hochwasser helfen kann und schon bei der Stadtplanung die Überflutungsgefahren berücksichtigt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Rodenkirchen erinnert sich: Hochwasser in Rodenkirchen
Dr. Cornelius Steckner (links) und Thomas Kahlix an der Hochwassermarke von 1882 am Treppchen (Foto: Inge Kahlix)







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