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10.01.2015 / 17:39 - Rubrik: Köln

Themenjahr 2015 ´Älter - Bunter - Kölner´ im Januar




Breites Themenspektrum gibt Raum für spannende Veranstaltungen

Das neue Themenjahr 2015 der Kölner Wissenschaftsrunde bringt mehr als 80 Veranstaltungen zu vielen spannenden Facetten rund um das Motto „Älter - Bunter - Kölner“. Die Kölner Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie weiteren Institutionen bieten mit diesem Schwerpunkt einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, ihre Kompetenzen und Forschungsansätze zu wichtigen Zukunftsthemen wie etwa Demographie und Diversity kennenzulernen.

Oberbürgermeister Jürgen Roters ist das Themenjahr ein großes Anliegen: „Der offene Austausch zwischen Wissenschaft und der Kölner Bevölkerung ist sehr wichtig, weil so auf die Fragen und Herausforderungen einer zunehmend älteren und bunteren Gesellschaft gemeinsam eine ‚Kölner‘ entwickelt werden kann.“ Für den Vorsitzenden der Kölner Wissenschaftsrunde, Prof. Frank Schultz-Nieswandt, sind neben der Vielfalt auch die unterschiedlichen Formate und Angebote wichtig, die möglichst viele Menschen erreichen sollen.

Mit Ringvorlesungen, Konferenzen, Workshops, Podiumsdiskussionen, Theatervorstellungen und Kochfesten können höchst unterschiedliche Perspektiven auf die Themen gewonnen werden. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden.

Der Januar im Themenjahr 2015

12. Januar 2015, 17 Uhr: „Wissenschaft im Rathaus“
Kölner Rathaus, Ratssaal im Spanischen Bau
Rathausplatz, Köln-Innenstadt
Die bewährte Veranstaltungsreihe ist auch fester Bestandteil des Themenjahres. Den Auftakt macht Christian Tribowski vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung mit seinem Vortrag „Auslandsadoptionen: Kinder kauft man nicht“. Für viele Kinder auf dieser Welt ist es eine klare Sache - eine Adoption ins Ausland ist die einzige Möglichkeit, ihr Leben in einer Familie verbringen zu können. Bei vielen potentiellen Adoptiveltern sieht das schon anders aus. Sie geraten in eine Zwickmühle, weil sie für eine Adoption zahlen. Das Haager Adoptionsübereinkommen regelt das Prozedere zwar verbindlich, aber nicht alle großen Herkunftsländer gehören zu den 90 Unterzeichnerstaaten. Und dann besteht das Risiko, dass Kinder zur Ware werden. Christian Tribowski erläutert, wie eine Adoption auf Bezahlbasis funktioniert und wie sie den Handel mit Kindern vermeidet.

13. Januar 2015: Ringseminar „Vielfalt… und was machen wir jetzt damit“
Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6, Institutsgebäude II
Köln-Müngersdorf
In diesem Seminar wird der Begriff Vielfalt von einer sehr persönlichen Seite beleuchtet und das Gemeinsame hinter den alltäglichen Kategorien von schwarz, weiß, bunt und Co. herausgearbeitet. Auf dem Programm unter der Leitung von Meike Schröder (vom Institut für Soziologie und Genderforschung - Abteilung Gender- und Diversitystudies) stehen Gruppenarbeit, Diskussion, praktische Erfahrung und Umsetzung. Im Anschluss können sich die Teilenehmer bei einem Getränk im Foyer austauschen.
Es sind noch Plätze frei, um Anmeldung wird gebeten unter dshs-koeln.de/themenjahr

20. Januar 2015, 20 Uhr: Theaterperformance „Born which way“
Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst und Kunsttheorie
Gronewaldstr. 5, Block B, Raum 235
Köln-Lindenthal
Was es bedeutet „männlich” oder „weiblich” zu sein, dazu haben wir im Laufe unseres Älterwerdens über unsere Augen und Ohren viele Informationen aufgesogen. Dieses „Futter“ wurde in einem Seminar an der Universität zu Köln im Wintersemester 2014/15 von Studierenden untersucht.
Die Re-, De- und Neu-Konstruierung von „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ war dabei Ausgangspunkt zur Entwicklung und Inszenierung von Einzelperformances über die Geschlechterkonstruktion, welche schließlich in der gemeinsamen Live-Performance „Born which way“ aufgeführt werden.
Referentin: Julia Dick

„Videoclip-Wettbewerb“
Im Januar startet zudem der Videoclip-Wettbewerb des Kölner Studentenwerks. Alle Studierende, die neu in Köln sind, werden aufgerufen: „Zeig uns die Stadt mit Deinen Augen!“ In einem Videoclip sollen Neulinge zeigen, was es bedeutet, neu in Köln zu sein.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2015, mitmachen können alle Studierenden der Kölner Hochschulen. Veröffentlicht und zur Abstimmung freigegeben werden die Teilnehmervideos auf Youtube und die Gewinner werden bei einer festlichen Preisverleihung geehrt. Details zum Wettbewerb sind beim Kölner Studentenwerk erhältlich.

Das komplette Programm des Themenjahres liegt in den Bürgerämtern und Bürgerzentren aus und kann unter dem Link unten abgerufen werden. Weitere Informationen sind zudem zu finden unter www.koelner-wissenschaftsrunde.de.





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