10.01.2015 / 08:06 - Rubrik: Stadtbezirk 2

Dreigestirn proklamiert

Dreigestirn proklamiert
Endlich im Amt – Prinz Sebastian I. (Mitte), Bauer Daniel (rechts) und Jungfrau Andrea sind kaum zu bremsen.



Prinz, Bauer und Jungfrau übernahmen die Macht



Die Session geht in die heiße Phase. Mit der Proklamation des Rodenkirchener Dreigestirns wurde die Macht im Stadtbezirk endgültig an das närrische Volk abgegeben.
Im randvollen Zelt auf dem Weißer Kirmesplatz wurde das Trifolium im Rahmen Prinzenproklamation auf den Thron gehoben.

Zunächst startete das Sitzungsprogramm, während sich die drei Regenten im Foyer des Festzeltes auf den großen Moment vorbereiteten. Erstmals durften sie jetzt das stattliche Ornat tragen. Die Schminke von Jungfrau Andrea wurde noch einmal perfektioniert, Prinz Sebastian I. überlegte sich endgültig, welche Worte er zum närrischen Volk sprechen würde. Dann war es endlich soweit. Nach dem Ausmarsch des Tanzkorps des Heimatvereins vom Dreigestirn, der Kapelle Jonge, war der Saal genau in der richtigen Stimmung, um die Proklamation zu feiern. Mit weißen Rosen für die Jecken starteten die Drei den Durchmarsch zur Bühne. Das ganze Festzelt stand Kopf, als Prinz, Bauer und Jungfrau nach einem halbstündigen Einmarsch mit dem ganzen Gefolge dort angekommen waren. Vertreter aller dem Rodenkirchner Festkomitee angeschlossenen Vereine sowie das Dreigestirn des Vorjahres hatten sich auf der Bühne versammelt. Der neue Festkomitee-Präsident Georg Wohlgram bedankte sich zunächst beim ehemaligen Dreigestirn „für eine tolle Session mit Euch“. Dann machte er es kurz und knapp und proklamierte die neuen Regenten, Prinz Sebastian I., Bauer Daniel und Jungfrau Andrea als die neuen Herrscher im Stadtgebiet. Dazu müssen sie natürlich auch die Macht in der Verwaltung vom Bezirksbürgermeister übernehmen. Die gab es von Bezirksbürgermeister Mike Homann, der im Al Capone Look auf der Bühne stand. „Es ist einfach ein irres Gefühl“, war Prinz Sebastian I. sichtlich beeindruckt. Mit einer kurzen Rede des Prinzen war die närrische Zeit in Rodenkirchen dann endgültig eröffnet. Im „größten Festzelt, was wir je hatten“, feierten die fast 650 Gäste bis tief in die Nacht und genossen das tolle Programm, was Literat Hans Stahl in bewährter Manier zusammengestellt hatte. (ks)


Dreigestirn proklamiert
Über eine halbe Stunde dauerte der Einmarsch ins Weißer Festzelt. (Fotos: Surmann)







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