03.08.2019 / 17:25 - Rubrik: Rodenkirchen

Der TVR auf Tour - Sommer, Sonne, Ferienspaß

Der TVR auf Tour - Sommer, Sonne, Ferienspa


Karibische Traumreise direkt vor der Haustür

Von Kira Farina Januszewski
Warum in die Ferne schweifen und sich per Flugzeug auf machen, wenn es vor der Haustüre - Holland - so schön ist! Das so nebenbei zum Thema Klima und Flugreisen. Also machten sich eine Jugendgruppe des TV Rodenkirchen 1898 e.V. in Kooperation mit dem SBSV 2 unter der Vorsitzenden Iris Januszewski auf an die Nordsee. Ab van Hassel unser Skipper und Jerke der Matrose warteten schon sehnsüchtig auf das Köln-Rodenkirchener Segelvölkchen. Beginn der 7 tägigen Reise war der Hafen von Enkhuizen. Nachdem das Proviant an Bord gebracht und alles verstaut war hieß es zum ersten Mal, Leinen los, Segel hissen und Schiff hart am Wind segeln, denn am ersten Tag der Reise war von Sommer, Sonne und Hitze noch gar nicht zu spüren. Windböen, Hagelschauern begleiteten uns bei der ersten Tour.
Erst gegen früheren Abend riss der Himmel auf und im Hafen von Den Over wurde bei angenehmen Temperaturen der Grill ausgepackt.
Von nun an stiegen die Temperaturen von Tag zu Tag an. Der nächste Trip ging über das Wattenmeer quer Feld ein bis nach Terschelling. Bei strahlendem Sonnenschein, gutem Wind konnten alle Segel der Nil Desperandum gehisst werden und so am Wind gesegelt werden. Durch den niedrigen Seegang des Schiffes (1,18 m) - gilt die ´NIL´ über die durch die Flut überspülten Sandbänke. Völlig überrascht, dass außer uns nur noch vier weiter Schiffe im Hafen von Terschelling lagen, machten sich alle auf um in das kühle Nass, vom Hafenpier zu springen. Was für eine kühle Erholung - bei dem jeder seinen Spaß hatte.
Am nächsten Morgen wurde für ALLE inklusive der Maskottchen ´Joker und Jeffery´ Fiedjes und einen Hundeanhänger ausgeliehen. Durch die wunderschöne Dünenlandschaft, gegen den Wind ankämpfend machte die Gruppe Halt am karibischen-nordseehollandstrand von Terschelling.
Weißer Strand, richtig guter Wellengang mit riesigen Wellen machten das Baden zum special Wellen-Wasser-Gaudi - anschließend wurde sich im Strandpavillon gestärkt um die Radtour rund um die Insel fortzuführen.
Am Ende des Tages wusste jeder was er getan hatte - denn der Gegenwind war zeitweise enorm und sehr kräftezehrend. Wieder am Schiff angekommen wurden weitere Badeeinheiten im Terschellingerhafen eingelegt. Ein einzelner Seehund umkreiste zu abendlicher Stimmung unser Schiff und war Vorbote auf den kommenden Tag. Nun waren die Temperaturen bereits über
39 Grad angestiegen - durch die frische Brise des Fahrtwindes konnte man es an Bord der ´Nil Desperandum´ aushalten. Die Sonne knallte bereits um 10 Uhr morgens, die weißen Segeln gehisst - bei strahlend blauem Himmel, gleiten wir an einer Sandbank mit über 150 Seehunden vorbei. Bei manch einem der Seehunde hatte man das Gefühl sie würden uns zuwinken - andere nahmen den Anlass unseres Kommens um sich von Land ins Wasser zu begehen - um uns am Schiff zu begrüßen. Natur pur - ein wirklich sensationelles Erlebnis.
Der Tag stand nun im Zeichen der Flying Dutchman - über die Wellen und das Wasser fliegender Weise - wurde kein Hafen angesteuert - heute wurde auf offener See auf einer Sandbank geankert und übernachtet. Nachdem das Schiff trocken gefahren war durfte das Schiff verlassen werden, um in der Nordsee schwimmen zu gehen. Simon und Dominik bekamen ein Krabbenfangnetz in die Hände gedrückt und machten sich auf, das Abendessen für die Gruppe zu fangen - ´frische Nordseekrabben´ - köstlich!!!. Nach dem Abendessen gab es noch ganz viel Bordzauber, der Höhepunkt war jedoch wieder ein Naturereignis - ein traumhafter Sonnenuntergang mitten im Watt. Dann fielen alle hundemüde in ihre Kajüten. So schnell wie das Wasser gegangen war so schnell war es wieder da, nun wurde der Anker gelichtet und sich in Richtung Ijsselmeer auf gemacht Die Temperaturen nahmen weiter zu - jetzt zeigte das Thermometer bereits 41,2 Grad Celsius. Am heutigen Tag war Baden angesagt und so machten das Schiff samt Besatzung mitten auf See halt - die Badeleiter, Luftmatratzen, Baderinge wurden klar gemacht und dann konnte von Bord ins kühle Wasser gesprungen werden. Außerdem konnte man an einem dicken Tau, welches am Hauptsegelmastbaum befestigt war, wie Tarzan vom Boot schwingen. Abenteuerliche Sprünge mit und ohne Drehungen, Köpper, Saltis vor und rückwärts sowie natürlich die obligatorischen Arschbomben waren Teil eines unvergesslichen Tages.
Unsere Boots-Cliff-Springer waren eindeutig Nick, Jannik und Janek, die Tarzan-Tau-Erklimmer Henrik und Felix, unsere Arschbombenkönige Ramon, Jakob und Dominik und die Krone der Badenixen wurden an Kira, Lea, Rosa, Flora, Celine, Emily, Alice und Juni verliehen.
Der nächste Tag sollte ein ebenso traumhafter karibischer Sommertag werden - mit baden, relaxen, baden, sonnen, akrobatischen Sprungeinlagen, relaxen, chillen auf den Luftmatratzen. Mittlerweile war es so heiß geworden, dass das schlafen in den Kajüten fast unmöglich war und so wurde kurzer Hand das Nachtlager an Deck unter sternenklaren Himmel verlegt. In aller Frühe wurden die Deckschläfer von den ersten Sonnenstrahlung des Tages geweckt - doch bevor man ans Frühstücken denken konnte wurde sich in die Fluten zum Frühschwimmen gestürzt.
Nun wurde sich auf die letzte Etappe der Reise gemacht. Viel zu schnell vergingen die Tage unserer Holländischen-Karibik-Reise - eine traumhafte Gruppe ließ die Sommerfahrt zu einem sensationellen und unvergesslichen Erlebnis werden - danke an Euch ALLE, ihr wart einfach eine klasse Truppe und Wiederholung gerne nächstes Jahr wieder!



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