07.07.2019 / 15:10 - Rubrik: Rodenkirchen

Kölner Region wird zur Wasserstoff-Hochburg

Klner Region wird zur Wasserstoff-Hochburg


Aus erneuerbaren Energien hergestellter Wasserstoff (H2) kann zu einem Schlüssel für eine erfolgreiche Energie- und Verkehrswende werden. Geht es nach den Teilnehmern des diesjährigen #MakeTheFutureRheinland-Schulwettbewerbs der Shell Rheinland Raffinerie, hat die Region Köln dafür die besten Voraussetzungen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus acht Schulen präsentierten ihre Ideen am 2. Juli im Comedia Theater Köln. Die besten Teams wurden prämiert.

Fast ein Jahr lang arbeiteten die Teams an Modellen, Szenarien oder Konzepten, um ihren Stadtteil zu einem ´Modell-Veedel für Wasserstoff made in Cologne´ zu machen. Die unabhängige Jury wählte das Georg-Büchner-Gymnasium aus Köln-Weiden auf den ersten Platz für die Darstellung einer gebietsübergreifenden H2-Produktions- und Nutzungskette. ´Wir haben es unter vielen tollen Darstellungen und Ideen geschafft, den Gipfel zu besteigen´, freute sich Schüler Jakob Valder (17). Sabine Prelle, Chemie-Leistungskurslehrerin, fügte hinzu: ´Eine phantastische Teamleistung - dieser erste Platz ist eine enorme Stärkung für die naturwissenschaftliche Ausrichtung unserer Schule.´ Das Gewinnerteam freut sich auf einen Hamburg-Besuch mit Besichtigung des Shell Technology Centers.

Den zweiten Preis erhielt das Genoveva-Gymnasium in Köln-Mülheim für ein Konzept, wie die Energieversorgung im Kölner Stadtteil Mülheim durch den Einsatz von Wasserstoff umweltfreundlich und nachhaltig aufgestellt werden kann. Den dritten Preis erhielt die Albert-Einstein-Realschule Wesseling für ihr Modell einer breiten Vernetzung in der städtischen Gesellschaft für die Bereitstellung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff. Der Social Media-Preis für die Darstellung ihres Konzepts in sozialen Netzwerken erhielt das Gymnasium Frechen.

´Wir glauben, dass Wasserstoff aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eine wichtige Rolle in der Energiewende spielen kann´, so Dr. Thomas Zengerly, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Shell Holding GmbH. Derzeit wird dieser vor allem durch Dampfreformierung aus Erdgas gewonnen. Am 25. Juni hatte die Shell Rheinland Raffinerie den Bau der weltweit größten Elektrolyseanlage auf Polymer-Elektrolyt-Membran-Technologie (PEM)-Basis begonnen. Diese Anlage spaltet Wasser mittels elektrischen Stroms in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff auf. Wenn er als grüner Wasserstoff mit erneuerbarer Elektrizität gewonnen wird, trägt er zur Senkung von CO2-Emissionen bei.

Shell hatte den Nachwuchsforschern daher die Aufgabe gestellt, Ideen für den Einsatz von ´grünem Wasserstoff made in Cologne´ in ihrem Stadtteil zu entwickeln. ´Ich bin von der Kreativität und dem Elan der Teilnehmer fasziniert´, sagte Zengerly. Auch Jurymitglied und ´Wissen macht Ah´-Moderatorin Clarissa Correa da Silva war beeindruckt von der Vielfalt der Ideen. ´Es ist spannend zu sehen, wie sich junge Menschen mit solch einem Thema befassen und innovative Ideen entwickeln. Es war eine schwierige Juryentscheidung, weil alle Präsentationen so gut und die Ansätze so unterschiedlich waren.´

Andreas Simon, MINT-Koordinator am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Wesseling, ergänzte: ´Ein Wettbewerb wie #makethefuturerheinland ist sehr zeitgemäß, weil er die Bedeutung der MINT-Fächer herausstellt und junge Menschen dafür begeistert.´ Jurymitglied Evelyn Krauter, Abiturientin des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Wesseling und mehrfache erfolgreiche Teilnehmerin des Regionalwettbewerbs Köln/Bonn von ´Jugend forscht´ hob hervor: ´Das ist zwar ein Wettbewerb, aber gewonnen haben alle, weil sich so viel über den Schulalltag hinaus mitnehmen lässt.´

Die Wettbewerbsbeiträge finden sie im Link unten.

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