09.04.2019 / 17:38 - Rubrik: Köln

Start der Generalsanierung Mülheimer Brücke




Ab 15. April 2019 nur noch eine Fahrspur in jede Richtung
Mit Beginn der Osterferien, Montag, 15. April 2019, startet für die Mülheimer Brücke mit der so genannten Bauphase 1 die eigentliche Generalinstandsetzung des Bauwerks. Dies ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Individualverkehr verbunden: Ab diesem Zeitpunkt wird der gesamte Kfz-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr auf den nördlichen Teil der Brücke verlagert. Fahrradfahrer und Fußgänger müssen sich dann den dort vorhandenen Fuß- und Radweg in beide Richtungen teilen. Für Autofahrer wird auf dem nördlichen Teil der Brücke für beide Richtungen jeweils eine Fahrspur eingerichtet.

Hinzu kommen für die Mülheimer Brücke eine Höhenbegrenzung für Fahrzeuge bis zu 2,80 Meter sowie eine Gewichtsbeschränkung auf maximal 3,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts. Bereits seit 8. April 2019 ist für den Tunnel Kalk die Gewichtsbeschränkung aufgehoben worden, sodass diese Strecke als Ausweichroute für schwere Lastkraftwagen nun wieder zur Verfügung steht. Ein Durchfahrtverbot für den Tunnel Kalk gilt bis zur Inbetriebnahme der Sicherheitsausstattung für den Tunnel lediglich noch für Gefahrguttransporter.

Der südliche Teil der Mülheimer Brücke steht ab 15. April 2019 als Verkehrsweg nicht mehr zur Verfügung, da dort dann die Abbruch- und Sanierungsarbeiten starten. Für die Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe gibt es in der Bauphase 1 keine Einschränkungen.

Durch die Einrichtung der dauerhaften Verkehrsführung auf der Mülheimer Brücke mit nur noch einer Spur in jede Richtung wird die Kapazität der Brücke um rund 50 Prozent, und damit von etwa 50.000 auf rund 28.000 Kraftfahrzeuge pro Tag, reduziert. Rechtsrheinisch wird südlich der Mülheimer Brücke auf dem Bergischen Ring eine zusätzliche Belastung von etwa 5.000 Kraftfahrzeugen pro Tag zu erwarten sein. Ohne eine Zuflussdrosselung und Umlenkung von Verkehrsströmen würde es zu erheblichen und dauerhaften Stausituationen im Bereich des Clevischen Rings und zu Staus auf der Brücke kommen. Daher werden auch für den Clevischen Ring und für den Mülheimer Zubringer veränderte Verkehrsführungen erforderlich.



Konkret werden folgende Veränderungen vorgenommen:

Knotenpunkt Clevischer Ring/Mülheimer Zubringer
- Reduzierung des Linksabbiegers vom Mülheimer Zubringer auf den Clevischen Ring von zwei auf eine Fahrspur.
- Reduzierung des Geradeausverkehrs von Leverkusen kommend in Fahrrichtung Wiener Platz von zwei auf eine Fahrspur. Dies allerdings nur im unmittelbaren Bereich der Kreuzung, nicht durchgängig bis zum Wiener Platz.
- Einrichtung von zwei Linksabbiegespuren vom Clevischen Ring aus Leverkusen kommend zum Mülheimer Zubringer.

Knotenpunkt Bergischer Ring/Wiener Platz/Mülheimer Brücke
- Sperrung des Linksabbiegers vom Bergischen Ring auf die Mülheimer Brücke. Mit rund 200 Fahrzeugen in der Spitzenstunde ist die für andere Strecken entstehende Verkehrsbelastung eher als gering anzusehen. Autofahrer sollten eine großräumige Ausweichroute oder die lokale Umleitung über die Wendefahrt in Höhe Bergisch Gladbacher Straße/Genovevastraße/Carl-Brisch-Straße nutzen.
- Vom Clevischen Ring aus nördlicher Richtung kann nur noch auf einer Spur auf die Mülheimer Brücke aufgefahren werden.



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