27.03.2019 / 15:26 - Rubrik: Rodenkirchen

Wesseling und Bonn beim Thema Wasserstoff ganz vorn




Wenn es um die Zukunft der Mobilität geht, werden Wesseling und Bonn künftig ganz vorne mit dabei sein. In Wesseling plant Shell den Bau der weltweit größten Elektrolyse ihrer Art, die aus grünem Strom Wasserstoff machen kann. Damit zudem Autofahrer und Unternehmen der Region klimafreundliche Brennstoffzellen-Fahrzeuge betreiben können, sollen an der Shell Tankstelle an der Ahrstraße, Wesseling, ebenso wie an der Shell Tankstelle Hermann-Wandersleb-Ring in Bonn Wasserstoff-Stationen entstehen. Die Stationen gehören zu den bundesweit 100 ersten.

Die Stationen in Wesseling und Bonn sollen Ende 2019 in Betrieb gehen. Wasserstoff (H2) - aus erneuerbarer Energie hergestellt - ist ein wichtiger Beitrag für klimafreundliches Autofahren. Den Erfolg in Wesseling haben mehrere Unternehmen der Region möglich gemacht: Das Konzept der Shell Rheinland Raffinerie war so beeindruckend, dass das Gemeinschaftsunternehmen H2 MOBILITY in einer bundesweiten Ausschreibung der Bewerbung aus Wesseling den Zuschlag gab. Derzeit gibt es 64 H2-Tankstellen in Deutschland, Ende 2019 werden es rund 100 sein.
Die neuen Stationen werden dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Ihre Bedienung durch den Autofahrer ist intuitiv; das Betanken ähnelt dem Vorgang für konventionelle Fahrzeuge und dauert drei bis fünf Minuten, erläutert Thomas Bystry, zuständiger Projektleiter beim Geschäftsbereich Shell Hydrogen. Das Fahren eines H2-betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs verursacht weder lokale Schadstoffe noch Kohlendioxid (CO2) -Emissionen. Die Reichweite dieser Fahrzeuge liegt bei 500 bis 800 Kilometern pro Tankfüllung.

Die Entscheidung der H2 MOBILITY fand in den Unternehmen der Regionen ein positives Echo: ´Die Rheinland Raffinerie liefert seit 80 Jahren Treibstoffe für unsere Region. Wasserstoff kann eine wichtige Rolle als Treibstoff für eine emissionsfreie Mobilität spielen. Gerne liefern wir künftig diesen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien - auch für Autofahrer´, erklärte Frans Dumoulin, Direktor der Shell Rheinland Raffinerie.
´Wesseling lebt als Stadt mit und von der Industrie. Die Unternehmen finden hier gute Voraussetzungen, um Neues zu entwickeln und die Zukunft zu gestalten. Wasserstoff kann einTreibstoff für diese Zukunft sein. Deshalb freuen wir uns, wenn Wesseling die Zukunft der Mobilität mitgestaltet´, betont Erwin Esser, Bürgermeister der Stadt Wesseling.

Die Stationen werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie II (NIP II) gefördert.



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