08.03.2019 / 17:44 - Rubrik: Rodenkirchen

Shell stösst Kraft-Werkserneuerung in Rheinland Raffinerie an

Shell stsst Kraft-Werkserneuerung in Rheinland Raffinerie an


Genehmigungsantrag eingereicht

Die Shell Rheinland Raffinerie macht den nächsten großen Schritt in Richtung Zukunft: Mit der geplanten Modernisierung des Kraftwerks in Köln-Godorf soll die Produktion von Dampf für die Rohölverarbeitung in Deutschlands größter Raffinerie komplett erneuert werden. Im vergangenen Monat hat Shell die Genehmigungsanträge eingereicht.

Shell geht mit dem Kraftwerkbau, der im Jahr 2021 abgeschlossen werden soll, die eigene Energieversorgung an. Die Rheinland Raffinerie braucht insgesamt in etwa so viel Energie wie 285.000 Haushalte - diese Energie soll künftig effizienter und umweltfreundlicher erzeugt werden. Im Zuge der Modernisierung stellt Shell das Kraftwerk in Godorf von Öl- auf Gasbefeuerung um. Drei neue Gaskessel produzieren dann jeweils bis zu 150 Tonnen Dampf pro Stunde. Die Raffinerie wird so die benötigte Energie künftig mit weniger Klimagasemission erzeugen können als bisher.

Nach der Einreichung des Genehmigungsantrages startet nun Prüfung durch die Behörden. Sie werden die umfangreichen Pläne zur Kraftwerksmodernisierung in den kommenden Monaten genau prüfen. Shell plant zurzeit damit, voraussichtlich im Herbst den ´ersten Spatenstich´ zu machen und damit die Bauphase zu beginnen.
´Durch die Einreichung des Antrages sind wir unserem neuen Kraftwerk einen wichtigen Schritt nähergekommen´, sagt Raffineriedirektor Frans Dumoulin. ´Im Vergleich zum bisherigen Kraftwerk steigern wir die Effizienz der Prozesse erheblich. Gleichzeitig bietet unser neues Projekt viele Vorteile für die Anwohner, zum Beispiel weniger Lärm. Dank moderner Technik bedeutet das neue Kraftwerk für uns mehr Planungssicherheit - auch mit Blick auf die Sicherung von Arbeitsplätzen hier in der Region. Mit dem neuen Kraftwerk leistet Shell außerdem einen Beitrag zum Klimaschutz.´

Damit spielt Dumoulin auf die Emissionen des Kraftwerks an, die durch den Neubau deutlich sinken werden. So verringert sich der Stickstoff-Ausstoß des Neubaus um mehr als 30 Prozent, der Ausstoß des Klimagases CO2 wird um 20 Prozent reduziert. Umgerechnet sind das etwa 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr, die künftig nicht mehr emittiert werden - annähernd so viel wie der durchschnittliche Verbrauch der umgebenden Stadtviertel Godorf und Sürth zusammen. Die Emission von Schwefeloxiden geht gar um 80 Prozent zurück.



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