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09.04.2018 / 14:45 - Rubrik: Rodenkirchen

Winterhilfe in der Vorgebirgstraße endet




Objekt wird zu einer ganzjährigen Anlaufstelle für Menschen aus Osteuropa umgebaut

Die niederschwellige humanitäre Winterhilfe in der Vorgebirgstraße endet am heutigen Montag, 9. April 2018. Der Standort der diesjährigen Winterhilfe in der Vorgebirgstraße hat sich als positiv erwiesen und wurde erfolgreich durch den Sozialdienst Katholischer Männer Köln e.V. (SKM Köln) betreut.

Anschließend wird das Objekt der diesjährigen humanitären Winterhilfe in der Vorgebirgstraße um eine ganzjährige Übernachtungsmöglichkeit und eine zentrale Beratungs- und Anlaufstelle erweitert. Die im Objekt notwendigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erfolgen unmittelbar nach Ende des Winterhilfeangebots. Diese Beratungs- und Anlaufstelle beinhaltet sprach- und kulturkompetente Ansprechpartner und eine Möglichkeit des Tagesaufenthalts mit warmen Speisen und Getränken, Duschmöglichkeiten, Gelegenheiten, die eigene Wäsche zu waschen und zu trocknen, und eine Kleiderkammer.

Diese künftigen Angebote sind Bestandteile des Maßnahmenplans der humanitären Hilfen für Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung, in die die Stadt Köln neben den Sanierungs- und Umbaukosten allein 650.000 Euro für Sozialarbeit, medizinische Hilfen sowie Kultur- und Sprachmittlung investiert.

Die Anpassung des Objektes in der Vorgebirgstraße zu einem ganzjährigen Übernachtungsangebot mit dem zusätzlichen Angebot eines Tagesaufenthalts erfordert einen großen Aufwand. Es handelt sich um ein älteres Bestandsgebäude der Stadt Köln, das nur mit erheblichem Zeitaufwand für das Nebeneinander von Übernachtung und Tages-aufenthalt hergerichtet werden kann.

Im ersten Schritt soll das dauerhafte Übernachtungsangebot in Betrieb genommen werden. Das Objekt soll nach aktuellem Zeitplan Mitte Juni fertiggestellt werden. Im unmittelbar anschließenden zweiten Abschnitt werden der Tagesaufenthalt zur Erfüllung der existentiellen Bedarfe (Verpflegung, Körperhygiene, Reinigung der Bekleidung, Ergänzung der Bekleidung, gesundheitliche Versorgung) und das Beratungsangebot, hergerichtet. Die Inbetriebnahme soll noch in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres erfolgen. Das Übernachtungsangebot und der Tagesaufenthalt werden durch den Sozialdienst Katholischer Männer Köln e.V. (SKM Köln) betreut.

Hintergrund der geplanten Maßnahmen und Hilfestellungen ist, dass im öffentlichen Raum im vergangenen Jahr eine zunehmende Bedürftigkeit von Zuwanderern aus den Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien wahrgenommen wurde. Zwar gibt es in Köln eine Reihe von bewährten Angeboten, die sich speziell an hilfsbedürftige Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung richten, allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um drittmittelgeförderte Projekte mit befristeter Laufzeit und ohne humanitäre Hilfen. Ziel des neuen Angebotes ist es, die Lücke zu den bereits bestehenden Angeboten zu schließen und die festgestellte Bedürftigkeit der betroffenen Menschen zu mindern sowie dieser entgegenzuwirken.



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