19.03.2018 / 14:04 - Rubrik: Kultur

Bogdan Bartnikowski zu Besuch im NS-DOK





Bericht von Erlebnissen als Verbindungssoldat im Warschauer Aufstand


Der 85-jährige Bogdan Bartnikowski besucht am Donnerstag, 22. März 2018, um 19 Uhr das NS-DOK und erzählt eindringlich von seinen Erlebnissen als Verbindungssoldat während des Warschauer Aufstands. Die Veranstaltung ´Bogdan Bartnikowski. Ein Aufständischer im Kampf gegen die Deutschen´ wird in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Republik Polen in Köln präsentiert. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums.



Bogdan Bartnikowski, geboren 1932 in Warschau, war als Kind während des Warschauer Aufstands Verbindungssoldat und kämpfte im Ochota-Bezirk. Er hatte den Decknamen ´Ma?y´ - ´Der Kleine´. Es war nicht ungewöhnlich, dass Jugendliche und auch Kinder sich an dem Untergrundkampf gegen die deutschen Besatzer beteiligten. Bogdan Bartnikowski war Freiwilliger in der Abteilung ´Gustaw´, die zwischen dem 2. und 9. August 1944 mit der Armia Krajowa (Heimatarmee) eine Reihe von Angriffen deutscher Truppen abwehren konnte. Trotz der großen Überlegenheit des Feindes blockierten sie den Weg ins Zentrum der Hauptstadt für neun Tage.



Noch im August 1944 wurden Bogdan Bartnikowski und seine Mutter im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau interniert. Später musste er bis zur Befreiung im April 1945 in Berlin bei der Beseitigung der Trümmer helfen. Nach seiner Rückkehr nach Polen diente Bogdan Bartnikowski bis 1968 als Berufsoffizier und Pilot. Er wurde mit dem Offizierskreuz des Ordens von Polonia Restituta ausgezeichnet.



Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.



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