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06.02.2018 / 17:20 - Rubrik: Köln

20 Jahre ´Keine Kurzen für Kurze´ an Karneval

20 Jahre Keine Kurzen fr Kurze an Karneval


Alkoholisierte Jugendliche: Streetwork und Rettungsdienste verstärkt im Einsatz

Die Stadt Köln und die zuständigen Institutionen bereiten sich auf ihre Einsätze an den tollen Tagen 2018 vor. Schon seit 20 Jahren sind im Rahmen der erfolgreichen Kampagne ´Keine Kurzen für Kurzen´ Polizei, Ordnungsverwaltung, die Rettungsdienste, die KVB und die städtischen Streetworker verstärkt an den Karnevalstagen unterwegs, um gemeinsam gegen übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen an einem Strang zu ziehen. Schon im Vorfeld sucht der Ordnungsdienst in Köln Kiosk- und Gaststättenbetreiber sowie kleinere Einzelhändler auf. Er weist sie darauf hin, beim Verkauf alkoholischer Getränke strikt die Bestimmungen des Jugendschutzes einzuhalten und diese auszuhängen. Seit dem Start von ´Keine Kurzen für Kurze´ unterstützt Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes die Kampagne sowie die Arbeit des Ordnungsamtes bei den Rundgängen und an den Karnevalstagen.

An Weiberfastnacht sind 19 Streetworker der Stadt Köln und der AWO im Schichtdienst von 10 bis 18 Uhr im Einsatz. Zur Notfallprävention sind die Streetworker in der gesamten Altstadt, am Rheinufer und im Bereich Hauptbahnhof/Dom unterwegs. Sie sprechen angetrunkene Jugendliche an, die offensichtlich Hilfe benötigen. Zwei Pavillons am Fischmarkt dienen den Streetworkern nicht nur als zentrale Anlaufstelle, dort können zudem angetrunkene Jugendliche alkoholfreie Getränke und kleine Snacks wie Obst und Suppen erhalten, sich ausruhen und bei Bedarf über ihre Problemen sprechen. Bei Jugendlichen, die alkoholisiert, orientierungslos und nicht mehr ansprechbar sind, werden je nach Situation die Eltern benachrichtigt und die Rettungsdienste angefordert.

Dann greift ´HaLt´ - Hart am Limit, ein seit vielen Jahren erfolgreiches Projekt der Drogenhilfe gGmbH (Fachstelle für Suchtprävention) in Kooperation mit den Rettungsdiensten und drei Kölner Krankenhäusern. ´HaLt´ umfasst pädagogische Einzel- und Brückengespräche mit den Jugendlichen, die meist direkt in den Kliniken stattfinden. Daneben bietet das Projekt auch Risikochecks, in denen sie ihr eigenes Konsumverhalten überprüfen können. Der Alkohol soll dabei nicht verteufelt werden, sondern der Umgang damit bewusst gemacht werden, sodass die Jugendlichen kontrollierter trinken und so übermäßigen, riskanten Konsum vermeiden.

Der Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienst (GSD) der Stadt Köln ist an den Karnevalstagen wie auch das ganze Jahr über rund um die Uhr in Krisensituation zur Abklärung von Kindeswohlgefährdung im Einsatz. Je nach Problemstellung erfolgt eine persönliche Inaugenscheinnahme vor Ort, um Kinder und Jugendliche im Ernstfall zu deren Sicherheit in Obhut nehmen zu können. An Weiberfastnacht und Rosenmontag sind jeweils zwei zusätzliche Beschäftigte des GSD im Dienst.



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