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04.12.2017 / 16:46 - Rubrik: Kultur

Rodenkirchen erinnert sich: Viehwirtschaft im alten Rodenkirchen

Rodenkirchen erinnert sich: Viehwirtschaft im alten Rodenkirchen
Fritz Katz aus der Blücherstraße zu einer Zeit, als auf dem Maternusplatz noch die Kühe des Fronhofes weideten.


Am Mittwoch, 06. Dezember 2017 trifft sich die Geschichtswerkstatt RES (Rodenkirchen erinnert sich) wieder in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen (Schillingsrotterstr. 38, 50996 Köln). Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Zum 38. Mal treffen sich Dr. Cornelius Steckner und seine zahlreichen Rodenkirchen-Historiker in der Stadtteilbibliothek.
Thema ist zunächst die von Michael Vieten nachgezeichnete Lebensgeschichte von Fritz Katz, die sich auch mit der Firmengründung der jüdischen Fleischhandelsfirma ´Katz & Rosenthal´ (1925) beschäftigt und mit dem Grauen der Emigration. Das Buch von Vieten heißt: Katz-Rosenthal. Ehrenstraße 86. Köln. ´Ich halte euch fest und Ihr lasst mich nicht los.´

Das Vieh zur Schlachtung kam zum größten Teil von den Weiden Rodenkirchener Bauern. Welche das namentlich waren, darüber wird Dr. Steckner berichten. Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 wurden die gesamten 7 Filialen der Metzgerei im Laufe weniger Jahre zerstört und alle Familienangehörigen der Familien Katz und Rosenthal aus Köln und Deutschland vertrieben. Die Rodenkirchener Viehwirtschaft war um einen guten und geschätzten Kunden ärmer.

Neben Viehhandel und Metzgerei geht es an dem Abend auch um die Milchwirtschaft in Rodenkirchen und die ADA Käsefabrik, die übrigens während des Krieges in den 1940er Jahren Zwangsarbeiter aus dem Osten beschäftigte.

Alle interessierten Bürger sind herzlich zu diesem Abend eingeladen, insbesondere die, die sich noch an Rodenkirchen vor und im Zweiten Weltkrieg erinnern können.



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