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13.10.2017 / 16:21 - Rubrik: Köln

Auftakt der Stadtgespräche zu den ´Kölner Perspektiven 2030´

Auftakt der Stadtgesprche zu den Klner Perspektiven 2030
Foto: Stadt Köln


Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte rund 150 Bürgerinnen und Bürger

Wie wollen wir in Köln 2030 leben? Zu dieser Frage gab es am gestrigen Donnerstagabend, 12. Oktober 2017, lebhafte Diskussionen und kreative Aktivitäten in der Piazzetta des Historischen Rathauses. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte dorthin für die 2. Runde der Stadtgespräche eingeladen. Und rund 150 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen. Es war der Auftakt zu den Stadtgesprächen, die die Oberbürgermeisterin in alle neun Bezirke führen wird. Im Mittelpunkt steht die Stadtstrategie ´Kölner Perspektiven 2030´. Die Stadtgespräche sind eine Informations- und Mitmachveranstaltung, um in einem ersten Schritt ein erstes Stimmungsbild aus den Bezirken zu gewinnen. Am Donnerstagabend waren die Bewohner und Bewohnerinnen des Bezirks Innenstadt angesprochen. ´Mit den Kölner Perspektiven 2030 bekommen wir einen Kompass für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt. Ich möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie Köln weiterentwickelt werden soll´, sagte Reker zum Auftakt der Veranstaltung.

Und die rund 150 Bewohnerinnen und Bewohner, meist aus dem Bezirk Innenstadt, ließen sich nicht lange bitten. In einer arbeitsamen Atmosphäre wurde untereinander und mit der Oberbürgermeisterin lebhaft diskutiert. In einem eigens dafür entwickelten Parcours konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem zu unterschiedlichen Fragestellungen aktiv mitarbeiten und ihre Erfahrungen und Ideen zu ihrem Bezirk einbringen. Schriftlich und mündlich. Aber auch spielerisch, zum Beispiel durch ´3 Bälle für meinen Bezirk´, bei dem unter anderem rote Bälle in acht Körbe geworfen werden konnten - jeder Korb zeigte acht Entwicklungsfelder, die gewichtet werden sollten. Oder bei der ´Knipskiste´, wo sie auf eine A4-Karte schreiben konnten, was sie mit Köln verbinden, um sich anschließend mit der Karte fotografieren zu lassen. Bei der ´Kreativstation´ wurden mit Kleber, Papier, Textmarkern und anderen Materialien eindrucksvoll Ideen für die Zukunft Kölns und des Bezirks Innenstadt entwickelt. Außerdem konnten auf einer großen Karte der Innenstadt mit roten Punkten die jeweiligen Lieblingsplätze markiert werden.

Am Ende des Abends wurde auf der Veranstaltung eine erste Zwischenbilanz gezogen. Bei ´3 Bälle für meinen Bezirk´ waren in die Körbe am meisten Bälle geworfen worden, die mit ´Wohnen´, ´Mobilität´ und ´Sicherheit´ beschriftet worden waren. Auf der Innenstadt-Karte waren vor allem Plätze und Parks, darunter insbesondere der Rheinboulevard, markiert worden. Bei der Kreativwerkstatt hatten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit oftmals sehr phantasievollen Arbeiten unter anderem mehr Wohnungen, eine fahrradfreundlichere Stadt und einmal auch ´mehr Toleranz´ gewünscht.

Die Oberbürgermeisterin lud am Ende des Abends ein, auch am Mittwoch, 22. November, ab 18.30 Uhr zum Stadtgespräch ins Porzer Bezirksrathaus zu kommen. Dort wird weiter über die ´Kölner Perspektiven 2030´ informiert und im Stadtbezirk Porz ein Stimmungsbild eingeholt.

Bei den Kölner Perspektiven 2030 soll eine über alle Politikfelder abgestimmte Stadtstrategie entstehen. Die Aufgabe der in den kommenden zwei Jahren (2018 bis Ende 2019) entstehenden, themenübergreifenden Strategie, ist es, die einzelnen Verwaltungsfachbereiche mit ihren Teilstrategien zu vereinen und somit eine sichere Zukunftsperspektive für die Stadtgesellschaft und Politik sowie für die Verwaltung zu schaffen. Diesen Prozess hat der Rat am 11. Juli 2017 beschlossen. Er wird durch umfassende Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten begleitet. Daran beteiligt sind Politik, Verwaltung, Expertinnen und Experten, aber auch alle Kölner Bürgerinnen und Bürger, die mitmachen möchten.

Die Anregungen der Bürger bei den Stadtgesprächen in den Bezirken werden anschließend festgehalten. Im Anschluss werden sämtliche Beiträge gesichtet und sorgfältig ausgewertet, die Sichtweisen aus den unterschiedlichen Bezirken einander gegenübergestellt und verglichen. Und sie werden am Ende der Öffentlichkeit, wie auch thematischen Teams (Urbanes, Vernetztes, Offenes und Produktives Köln), vorgestellt und zugänglich gemacht. Auf diese Weise fließen sie in den weiteren Prozess zur Erarbeitung des strategischen Stadtentwicklungskonzeptes ´Kölner Perspektiven 2030´ ein.



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