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11.09.2017 / 14:31 - Rubrik: Kultur

Richard Bargel & Fabio Nettekoven

Richard Bargel & Fabio Nettekoven


Am 22. September findet die nächste Veranstaltung von ´Blue:notes - Live Jazz im Kölner Süden´ statt.
Beginn ist um 20 Uhr im bistro verde (Maternusstr. 6, 50996 Köln-Rodenkirchen, Tel.: 93550417). Der Eintritt kostet 15 Euro.

Bargels neues Album, eingespielt mit seiner Band ´Dead Slow Stampede´, ist für den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2014 nominiert worden. Nicht minder preisverdächtig ist das jetzt neu formierte Duo ´Richard Bargel & Fabio Nettekoven´ mit dem die beiden Saitenkünstler der Band zeigen, dass sie auch ohne ihre Rhythmusgruppe faszinierende musikalische Welten erschaffen können. Interessant auch, wie hier zwei Generationen vortrefflich miteinander kommunizieren: Auf der einen Seite Richard Bargel, Urgestein der deutschen Blues-Szene und seit über 45 Jahren ´on the road´ und auf der anderen Seite Fabio Nettekoven, in seinen früher Zwanzigern, aber schon ein ausgefuchster Saitenvirtuose und Multi-Instrumentalist. Da drängt sich das Bild auf, hier hat der Pate seinen Nachfolger erkoren, den Enkel, der sich den Regeln der Autorität zwar noch beugen muss, aber längst eigene Ideen und Vorstellungen davon hat, wie er seine Welt gestalten will. In diesem Spannungsfeld zwischen der Abgeklärtheit und Altersweisheit eines erfahrenen Veteranen und der drängenden, übersprudelnden Kraft eines jungen Mannes spielen sich die kreativen musikalischen Dialoge zwischen Bargel und Nettekoven ab. Ein Profitgeschäft ist dies für beide Seiten - family business eben - und erst recht für das Publikum.

Das vielschichtige Repertoire mit dem sich die beiden ´Familienmitglieder´ erfolgreich von konkurrierenden Clans abheben, spielt sich im weiten Feld der ´Americana´-Musik ab. Blues ist ihr finsteres Hauptgeschäft, doch sie dealen auch mit Folk, Rock, Country, Tex-Mex, Zydeco, Latino und europäischer Chanson -Tradition, heiße musikalische Handelswaren, mit denen der Pate seine originellen Eigenkompositionen schon immer zu würzen wusste. Neben schwerem Geschütz, wie Dobro, E-Gitarre und Lap-Steel-Gitarre, verstehen sie es eben so gut mit Kleinkalibrigem, wie Mandoline, Banjo, Ukulele und anderen, zarter besaiteten Instrumenten ihrem Publikum den nötigen Respekt abzufordern, sie aber auch zu treuer Gefolgschaft zu bewegen. Da zahlt das Publikum gern und bereitwillig das Schutzgeld in einer Währung, die nicht erst gewaschen werden muss: begeisterter Applaus!

Weitere Informationen finden sie im Link unten

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