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24.07.2017 / 15:03 - Rubrik: Rodenkirchen

Sommercamp 2017 für Ruderanfänger

Sommercamp 2017 fr Ruderanfnger


Anfängerkurs für 10-14jährige Jugendliche auf dem Fühlinger See

Eine Schar von Jungen und Mädchen in bunter Sportbekleidung bringt schmale Ruderboote ins Wasser. Gegenüber erstreckt sich das Strandbad des Fühlinger Sees und lockt Schwimmer bei schönstem Sonnenschein mit einem weißen Strand und Sonnenschirmen. Auf dem See unterwegs einige Stehpaddler, Kanuten und vornehmlich ältere Ruderer mit ihren Skiffs. Das Sommercamp für zehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren geht zum praktischen Teil über.

Sie alle haben das Sommercamp für Ruderanfänger vom 16. bis 20. Juli gebucht und haben gerne auf, am und im Wasser Spaß. Das Schwimmabzeichen in Bronze ist Voraussetzung für die Teilnahme. Spaß gibt es nicht nur im Ruderboot, sondern auch beim Schwimmen, Spielen in der Gruppe und bei einem gemeinsamen Ausflug. Das Programm läuft von morgens 9 Uhr bis um 15 Uhr am Nachmittag. Für ein gemeinsames Mittagessen, Getränke und Snacks ist gesorgt, jeder Teilnehmer erhält ein Camp-T-Shirt. Ein Grillnachmittag gemeinsam mit den Eltern beschließt den Lehrgang.

Am ersten Tag haben die Neulinge zunächst einiges über die Technik der Boote selbst kennengelernt, haben sie aufgeriggert und die Grundtechnik des Ruderns auf dem Ergo geübt, bis jeder die Technik ausreichend beherrscht. Schon geht es zum ersten Mal in einem Gig-Doppelvierer mit Steuermann auf das Wasser. Es gilt die gelernte Technik vom stationären Rudergerät aufs Rudern im Boot zu übertragen. Angeleitet von unserem BuFDi Lukas Gässler und Rudertrainer René Modrak lernen die Anfänger zunächst die Grundregel, dass die Ruderblätter im Stand immer aufs Wasser abgelegt werden, um das Boot zu stabilisieren und ein Kentern zu verhindern. Danach geht es mit dem Kommando des Steuermanns ´Alles voraus - Los!´ das erste Mal auf den See hinaus. Einige erfahrene 77er im ähnlichen Alter assistieren dabei und nehmen wahr, wie weit sie den Anfängern voraus sind.

Bereits am zweiten Tag trauen sich die ersten zwei Mädchen schon in einen Renn-Doppelzweier, ein sehr schmales Boot ohne Kiel. Sie bewältigen diese Herausforderung an Balance und gleichmäßiges Durchziehen der Ruderblätter schon bemerkenswert gut. Bei diesen schmalen Rennbooten gehört es eigentlich dazu, dass man beim ersten Einsteigen ins Wasser fällt nach dem Motto: Links rein, rechts raus. Dazu René: ´Kinder lernen das Rudern viel leichter als Erwachsene, weil sie dabei nicht so sehr mit dem Kopf herangehen.´ Kann ich als spät Lernender persönlich genauso bestätigen...

An den folgenden Tagen gehen alle im Renn-Einer und Renn-Doppelzweier auf den See, lernen das Steuern der Boote mit den Skulls, das Anlegen und - ja, auch das Kentern. Später springen sie ganz selbstverständlich in Badekleidung von den Booten ins Wasser, ziehen sich selbst wieder ins Boot zurück und haben dabei allen Spaß der Welt. Wobei schon unterschiedliche Talente auffallen. Am Mittwoch nach dem Mittagessen geht es in den Klettergarten gegenüber am Blackfoot Beach. Zum Glück sind alle wieder heil von den Bäumen runter, bevor an diesem Tage in Köln gefühlt die Welt untergeht.

Am letzten Tag lassen sich die angereisten Eltern vor dem gemeinsamen Grillen dann von den neuen Fähigkeiten ihrer Kinder überraschen. Fünf ereignisreiche Tage sind vorbei - die ersten Tage der Sommerferien sind gut gelaunt gelaufen. Alle Kinder sind begeistert von der neu erlernten Sportart: ´Rudern ist echt cool!´ Und einige werden wir in Zukunft sicherlich auf dem Bootshof des KRV zu Gesicht bekommen.

Nicht vergessen: Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am seltensten erklommen.

Von Peter Schelenz







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