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13.07.2017 / 18:11 - Rubrik: Rodenkirchen

Dieter Maretzky erhält den Ehrenamtspreis der Stadt Köln

Dieter Maretzky erhlt den Ehrenamtspreis der Stadt Kln


Dieter Maretzky, Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., wird während des 18. Ehrenamtstages für sein jahrzehntelanges Engagement für Rodenkirchen ausgezeichnet. Am Sonntag, 3. September 2017 überreichen Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Sportmoderator Matthias Opdenhövel als diesjähriger Ehrenamtspate den Ehrenamtspreis der Stadt Köln im Rathaus. Während der Feier werden die aus 132 Vorschlägen von einer unabhängigen Jury ausgesuchten vier Einzelpersonen, drei Gruppen und ein Unternehmen für ´KölnEngagiert 2017´ mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Mr. Rodenkirchen - wie Dieter Maretzky inoffiziell auch genannt wird - ist seit über 40 Jahren im Dienst des Stadtteils Rodenkirchen und des Kölner Südens. Nun bekommt er eine Woche vor seinem 70. Geburtstag die Würdigung für seinen unermüdlichen Einsatz. Große Empathie, Fairness und ein respektvoller Umgang mit Menschen - auch zu denen, die vielleicht nicht seiner Meinung sind - zeichnen Dieter Maretzky aus.

Seine berufliche Karriere widmete der gebürtige Nürnberger den Büchern. Im Jahr 1968 kam der damals 21-jährige Abiturient nach Köln. Hier studierte er am damaligen ´Bibliothekar-Lehrinstitut´ des Landes NRW und schloss mit dem Diplom für den Bibliothekar für den wissenschaftlichen Dienst sein Studium erfolgreich ab. Nach seiner Tätigkeit im Hochschulbibliothekszentrum wurde er stellvertretender Leiter der damaligen Schul- und Gemeindebibliothek an der Gesamtschule Rodenkirchen, die nach der Eingemeindung eine Zweigstelle der Stadtbücherei Köln wurde. Später leitete er die Stadtteilbücherei Sülz, wechselte später in das Lektorat der Stadtbibliothek Köln. Aus persönlichen Gründen folgte ein Wechsel in die Geschäftsstelle für die Kulturhauptstadt Köln. Anschließend bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 war Maretzky im NS-Dokumentationszentrum tägig, wo er für die Bibliothek arbeitete und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. Auch heute engagiert er sich noch ehrenamtlich beim NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

Bereits im Jahr 1975 wurde Dieter Maretzky Geschäftsführer der Bürgervereinigung Rodenkirchen und 1981 nach dem Tod von Rudolf Köhl deren Vorsitzender. Sein unermüdlicher Einsatz für alle bürgerschaftlichen Belange ließ die Zahl der Mitglieder auf heute 534 wachsen. Zu den Vereinsschwerpunkten zählen die Kultur-, Umwelt- und Kommunalpolitik. ´Die Wohn- und Lebensqualität im Kölner Süden muss unbedingt erhalten und weiterentwickelt werden´, sagt Dieter Maretzky. Dafür lohne es sich zu arbeiten: ´Denn die Zukunft unserer Kinder ist wichtig. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir ihnen eine Erde übergeben, auf der man gut leben kann´.

Die parteiunabhängige Bürgervereinigung Rodenkirchen nimmt zu aktuellen Themen Stellung. Herausforderungen gibt es viele: die Sanierung oder der Neubau des Bezirksrathauses, die Stadtplanung, ein Verkehrskonzept für den Kölner Süden, der Umwelt- und Hochwasserschutz, die Denkmalpflege, die Entwicklung auf dem Sürther Feld, die Schul- und Kitasituation, die Integration von Flüchtlingen - all das steht auf der Agenda, bereits seit 1986 auch der Einsatz in der Sürther Aue gegen den Hafenausbau in Godorf. Hinzu kommt ein umfangreiches Kulturprogramm mit etwa 30 für alle Interessierte offenen Veranstaltungen pro Jahr, das Maretzky zusammen mit seinen Vorstandskollegen Jürgen Müller, Hanspeter Hienzsch, Ursula Hölz, Silvia Behrendt, Barbara Brunotte, Wolfgang Behrendt und Beatrix Polgar-Stüwe initiiert und durchführt.

Seine Vorstandskollegen zeigen größte Hochachtung und Anerkennung für das Lebenswerk ihres Vorsitzenden - die Bürgervereinigung Rodenkirchen - und freuen sich mit ihm und seiner Frau Jutta sowie seinen drei erwachsenen Kindern über die Auszeichnung mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Köln. Gleichzeitig dankt der Vorstand Dieter Maretzky für sein unermüdliches Engagement und hofft, dass er trotz seiner schweren Erkrankung die Geschicke des Vereins in bewährter Form antreibt.



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