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10.04.2017 / 15:53 - Rubrik: Köln

Mottowoche 2017 ohne Krawalle




Schulen und Gebäudewirtschaft bilanzieren Sachbeschädigungen

Die breite Mehrheit der Abiturientinnen und Abiturienten ist dem Aufruf der Bezirksschülervertretung nach einer gewaltfreien Mottowoche und dem Ende des ´Abikriegs´ erfreulicher Weise gefolgt. Nach den Krawallen im letzten Jahr gab es weder Ausaschreitungen noch Verletzte. In einer Resolution hatte die Schülervertretung vorab erklärt, dass auch jede Art von Sachbeschädigungen vemieden werden sollte. Leider haben sich Einzelne nicht daran gehalten. An einigen Schulen kam es zu größeren Schäden, an vielen blieb es bei Streichen mit Mehl und Toilettenpapier. Bis zum vergangenen Freitag, 7. April 2017, sind bei der städtischen Gebäudewirtschaft Schadensmeldungen von elf Schulen eingegangen.

Insbesondere an der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln Höhenberg kam es zu einem beträchtlichen Schaden, der über das übliche Maß hinaus geht. In den Containereinheiten der Schule wurden mehrere Klassenräume und das Mobiliar demoliert, Fensterscheiben und Wände mit Rasierschaum beschmiert und der gesamte Schulhof mit Mehl und Toilettenpapier verunreinigt sowie Fenster und Außenwände mit Eiern beworfen. Insgesamt ist ein erheblicher Sachschaden entstanden. Die Höhe ist noch nicht abschließend ermittelt.

Auch in der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln-Höhenhaus uferte ein vermeintlicher Scherz aus: im Foyer der Schule wurde Buttersäure ausgegossen. Die Böden sind so stark verunreinigt, dass eine Erneuerung in Betracht kommt. Eine genaue Prüfung muss noch vorgenommen werden. An der Hofwand des Gymnasiums Thusneldastraße in Köln-Deutz wurde ein Graffiti aufgesprüht, das in Kürze wieder entfernt wird. Am Gymnasium Kreuzgasse haben Unbekannte einige Metallbuchstaben des Schulnamens vom Gebäude gestohlen. Der Sachschaden hier beträgt rund 2.000 Euro. An sieben weiteren Schulen wurden die Fassaden mit Eiern und Toilettenpapier sowie Gehwege mit Mehl, Eiern und Aufklebern beschmutzt. Einige der Schäden konnten von Hausmeistern und Reinigungskräften der Schulen entfernt werden. Die Gebäudewirtschaft wird zur Beseitigung der anderen Schäden Fremdfirmen beauftragen.

Die Stadt Köln behält sich vor, die Schulen für die entstandenen Reparaturen in Regress zu nehmen. Im vergangenen Jahr hatte die Direktorenkonferez die Übernahme der Kosten akzepitert und sie zu gleichen Teilen auf die 30 Kölner Gymnasien verteilt.



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