19.01.2017 / 16:49 - Rubrik: Kultur

Kölner Archivalien kehren aus dem Norden zurück




Landesarchiv Schleswig-Holstein bot Kölner Akten Asyl


Als drittletztes von insgesamt 20 Archiven, in denen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs geborgene Archivalien gelagert wurden, konnte nun auch das nördlichste ´Asylarchiv´ wieder geräumt werden. Auf insgesamt 184 Paletten kehrte in den vergangenen Wochen Kölner Archivgut aus dem Landesarchiv Schleswig-Holstein zurück an den Rhein. Bis zum Bezug des Neubaus am Eifelwall werden sie in vom Historischen Archiv angemieteten Magazinräumen in Düsseldorf Platz finden.




Fast acht Jahre lang beherbergte das Landesarchiv knapp einen Kilometer Kölner Akten. Unmittelbar nach dem Einsturz hatte Prof. Dr. Rainer Hering, Leiter des Landesarchivs, Unterstützung und dringend benötigte Magazinfläche angeboten. Der stellvertretende Leiter des Kölner Stadtarchivs, Dr. Ulrich Fischer, betont: ´Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen, die uns nach dem Einsturz Magazinfläche zur Lagerung unseres geborgenen Archivgutes zur Verfügung stellten, hat uns überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, unsere Bestände perspektivisch wieder nutzbar zu machen. Nun freuen wir uns darauf, im Rheinland weiter an der Ordnung und Restaurierung der teilweise schwer geschädigten Archivalien zu arbeiten.´ In Düsseldorf werden die Kölner Archivalien nach ihrer Rückkehr zunächst zentral zusammengeführt und erfasst, bevor sie dann in Köln restauriert und digitalisiert werden.



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